wohnungskatzen

 

 

1. Katzen, die nur in der Wohnung gehalten werden, sind unglücklich und einsam.

2. Katzen, die nur in der Wohnung gehalten werden, sind faul und fett.

3. Katzen, die nur in der Wohnug gehalten werden, führen kein artgerechtes Leben.

4. Katzen, die nur in der Wohnung gehalten werden, sind.......neurotisch???

 

                                               

 

Solche Meinungen sind wohl schon jedem Wohnungskatzen-Dosi begegnet.
Aber stimmt das wirklich? Vielleicht kann ich das widerlegen...

1. Natürlich hat eine nur in der Wohnung lebende Katze keinen Kontakt zu Artgenossen. Dieser ist aber auch für eine
    Katze sehr wichtig. Katzen sind - trotz allen Vorurteilen - soziale Tiere. Wären sie das nicht, dann hätten sie sich
    nicht so eng an den Menschen angeschlossen.
    Katzen sind zwar Einzeljäger, aber keine Einzelgänger...wären sie Einzelgänger, dann wären sie nicht in der Lage,
    zusammen mit Menschen, Katze oder anderen Tieren, wie z.B. Hunden, friedlich zu leben.
Katzen brauchen also sozialen Kontakt, sonst vereinsamen sie wirklich.

 

Stell Dir vor:

Du wirst von Aliens entführt, die ca. 8x grösser sind als Du.
Du verstehst ihre Sprache nicht, ihr Verhalten ist Dir völlig unverständlich.
Du wirst in einen begrenzten Bereich eingeschlossen; ohne Kontakt nach aussen.
Die Aliens kümmern sich liebevoll um Dich, versuchen Dich zu beschäftigen und Deinen Wunsch nach Nähe zu erfüllen.

Aber Du bist einsam.
Da ist niemand, mit dem Du Dich in Deiner Sprache unterhalten kannst, der dich versteht, den Du verstehst...

 

So wird sich evtl. eine Einzelkatze fühlen ... und dann wird sie tatsächlich unglücklich und vereinsamt.

 

Was hilft??

 

Ganz einfach: Ein Katzenkumpel!!!!

 

 

Zwei Katzen können untereinander "kätzisch" sprechen, zusammen spielen oder knuffeln, wenn Dosi/ne das Katzenfutter verdient und mensch kann auch nach der Arbeit ruhigen Gewissens auf die Party des netten Kollegen gehen, ohne dass sich zuhause eine einsame Miez nach Gesellschaft sehnt.
Zwei Katzen machen auch nicht mehr Arbeit ... das Katzenklo muss sowieso jeden Tag mindestens einmal gesäubert werden, Näpfe abgewaschen, Wasser nachgefüllt ... und die tägliche Spielstunde ist so oder so für Wohnungskatzen nötig, macht aber mit zweien gleich mehr Spass.

Eine einsame und unglückliche Katze drückt sich mit Protestverhalten aus: Das berühmte "Protestpinkeln" z.B. oder Betätigung als Innenarchitekt, Möbeldesinger oder Tapetenverschönerer ... für beide Seiten nicht sehr angenehm.

Natürlich gibt es auch Ausnahmen, die sogenannten "Einzelkatzen".
Wer nun nur eine Katzen halten kann oder will, möge sich bei Tierschutzvereinen, Tierheimen usw. explizit nach so einer Katze umsehen. Sie sind meistens schon älter, aber auch ruhiger und haben nicht mehr soviel Unsinn im Kopf.

 

  

 

Wichtig:

Ein 12 Wochen altes Kätzchen gehört NIEMALS in Einzelhaltung!!

Entweder gleich zwei Wurfgeschwister nehmen, oder eine ältere "Einzelkatze" oder gar keine!!

Aber nie, nie, niemals ein Katzenkind zur Einzelhaft verdammen!!!!!!!!

 

  

 

Der Kostenfaktor:

Klar, die Tierarztkosten verdopplen sich, es ist mindestens ein zweites Tö nötig, mehrere Näpfe, ein grösserer Kratzbaum. Aber das sind (bis auf die TA-Kosten) keine Anschaffungen, die jede Woche fällig werden.
Beim täglichen Bedarf, Futter, Streu etc., steigen die Kosten gar nicht soooo sehr.
Dosi/ne kann statt dem 1kg Sack Trockenfutter gleich einen 3 oder 5kg Sack kaufen, statt 10 kg Katzenstreu gleich die 30 kg Grosspackung, statt den 100 oder 200gr Dosen die 400gr Dosen ... und wird feststellen, dass der kg / gr-Preis sogar günstiger ist ... wie immer bei grossen Gebinden

 

    

 

 

Kommen wir nun zu Punkt 2:

Fett, faul (und philosophisch)???

Das muss nun wirklich nicht sein ... auch eine reine Wohnungskatze kann durchaus genug Bewegung bekommen. Dafür hat in erster Linie ihr Mensch zu sorgen.

Das Beste ist natürlich das "Projekt Zweitkatze", s.o.
Zwei Katzen werden sich allein durch Jagd- und Raufspiele (zu denen vor allen die Kater neigen) genug gegenseitige Bewegung verschaffen - wenn die Charaktere und die Temperamente passen.
Eine Siamkatze als Kumpel für einen Perser ist eine Idee, die mit Sicherheit keinen der Beteiligten glücklich macht ... zur Wahl der passenden Zweitkatze aber später mehr.

Die zweite wichtige Beschäftigung von Wohnungskatzen ist selbstverständlich das gemeinsame (Jagd-)Spiel mit ihren Menschen!
Im Fachhandel gibt es eine grosse Auswahl an verschiedenen, interaktiven Spielzeugen für Katze und Mensch ... über Spielangeln über Mäuse zum Werfen (manche Katzen lieben es zu apportieren - z.B. Sunny - stundenlang *g*) bis hin zu dem beliebten Laserpointer. Aber Vorsicht mit dem Pointer, den Strahl NIEMALS direkt in die Augen richten!
Mit etwas Phantasie lässt sich auch aus einem Stöckchen (OHNE Splitter), einer Kordel und einem Stück Stoff eine Spielangel selber basteln...
Eine halbe Stunde Spielen am Tag ist für Dosi/ne Pflicht - mindestens.
Am besten ist es, wenn die Spielstunde in mehrere kleinere Trainingseinheiten aufgeteilt wird, denn Katzen sind Schleichjäger und keine Ausdauerjäger wie Hunde.

 

 

 

 

 

Fortsetzung folgt...diese HP befindet sich noch im Aufbau!!

 

 

 

 

 

 

 

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